Papaya im Überblick.
Enzyme vor allem Papain, Lipase, Callase, Glykoside, Pektin, Vitamin A, Vitamin C, Alkaloide
Früchte Blätter
in den Tropen während des ganzen Jahres
verdauungsfördernd, stoffwechselanregend
Anwendungen
In den Samen, in den Blättern, im Milchsaft der unreifen Früchte, aber auch in den reifen Früchten befindet sich viel Papain. Papain ist ein Enzym, das schwer verdauliches Eiweiß oder giftige Eiweißstoffe so umwandelt, dass sie für den Menschen genießbar sind. Man hat diese Eigenschaft vor etlichen Jahrzehnten entdeckt und verwendet das Papain in der Lebensmittelindustrie - auch das zäheste Stück Fleisch wird dadurch weich und mürbe. Fleisch, das mit Papayasaft beträufelt wird oder zwischen den zerquetschten Samen lagert, wird butterweich. Normalerweise verschwinden die schwarzen glibbrigen Kerne der Papaya am Kompost. Man kann sie aber auch trocknen und essen. Sie helfen gut gegen Verstopfung. Dazu kaut man die trockenen Kerne morgens vor dem Frühstück.
Rezepte mit dieser Pflanze
Papaya-Tee:
1 TL Blätter mit 1/4 l kochendem Wasser überbrühen und mindestens 15 Minuten ziehen lassen, besser länger. Vor oder nach dem Essen trinken. Den Blättertee besorgt man sich in der Apotheke oder Reformhaus. Blättertee ist eine Verdauungshilfe, genauso wie die Früchte. Er wirkt mild abführend.
„Heilkräuter sind kleine Lehrerinnen des Alltags.“
Behutsam herantasten.
Pflanzen sind keine schnellen Lösungen. Sie sind Begleiter. Papaya entfaltet sich vor allem dann, wenn du Raum dafür schaffst.



