Pastinak.

Pastinak ist für mich eine Pflanze mit eigenem Charakter. Sie braucht keine große Bühne, um zu wirken.

11. Dezember 2025

Pastinak

Pastinak im Überblick.

Wirkstoffe

ätherisches Öl, Vitamin A,B, C, Mineralstoffe, Eiweiß, Inulin

Heilwirksame Pflanzenteile

Blätter, Blüten, Samen, Wurzel

Für Sammlerinnen

Mai bis zum Winter

Wirkung

blutreinigend, nierenwirksam

Konservieren und Aufbewahren

Pastinakfrüchte eignen sich zum Würzen diverser Fleisch- und Gemüsegerichte. Dazu schneidet man die Dolden ab, lässt sie trocknen und schüttelt die Samen aus. In Papiersäckchen aufbewahren. Die Wurzeln lagert man im Keller im feuchtem Sand. Die große Wurzelrübe ist frosthart und könnte ab Oktober bis weit in den Winter hinein geerntet werden.

Anwendungen

Durch den Genuss der Wurzeln wird der Körper dabei unterstützt, Schadstoffe vermehrt auszuscheiden. Pastinak hat einen wesentlich höheren Anteil an verdaulichem Roheiweiß, Rohfasern und Vitamin C als die Karotte, und so viel Kalium wie kaum ein anderes Gemüse. Weil bis zu 3,5% ätherisches Öl enthalten ist, riecht sie auch besonders gut. Ihr hoher Gehalt an Inulin macht sie zur Diätspeise. Manche Kräutergelehrte lobten die Samen als ein Mittel zur Empfängnisverhütung und als Medizin gegen Schlangenbiss, gegen Appetitlosigkeit und Schwermut.
Menschen mit Karottenallergie vertragen meistens Pastinaken.

Rezepte mit dieser Pflanze

Pastinaken-Tee:
1 TL getrocknete Wurzel/Samen in 1/4 l kaltem Wasser zustellen, zum Sieden erhitzen und 10 Minuten ziehen lassen. 2-3 Tassen täglich sind möglich. Aus den Samen bereitet man einen Tee bei Gallen-, Nieren-, Magen- und Blasenbeschwerden.
Tee aus Blüten und Blättern wird in der Naturheilkunde gegen Schlaflosigkeit empfohlen. Pastinaken gibt es auch als Wurzeltee, der bei Magenschmerzen und Fieber helfen kann. Der Tee ist blutreinigend, wassertreibend und schmerzlindernd, besonders bei Blasenleiden.

„Pflanzen sprechen leise. Wer hinhört, lernt viel.“

Mein Zugang dazu.

Wenn du beginnst, dich mit Pastinak zu beschäftigen, lass dir Zeit. Pflanzenwissen entfaltet sich nicht in einem Nachmittag, sondern in vielen kleinen Begegnungen. Genau das macht es so kostbar.