Pfefferminze.

Pfefferminze gehört für mich zu den Pflanzen, die uns wieder in Beziehung zur Natur bringen.

7. Dezember 2025

Pfefferminze

Pfefferminze im Überblick.

Wirkstoffe

Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide, Menthol, ätherische Öle

Heilwirksame Pflanzenteile

Blätter und Blüten

Für Sammlerinnen

Sommer

Wirkung

krampflösend, galleanregend, leberwirksam, blähungswidrig, wurmtreibend, schleimlösend, nervenstärkend, keimtötend, schmerzlindernd

Verträglichkeit

Alle Zubereitungen aus Minzen sind nicht zu empfehlen, wenn man stillt. Babys und Kleinkinder dürfen noch keine Speisen oder Getränke aus Minzen bekomme, da das enthaltene Menthol bei ihnen Atemprobleme hervorrufen kann.

Konservieren und Aufbewahren

Das Kraut abschneiden und auf Papier aufgelegt im lichten Schatten trocknen. In Dosen oder Glasgefäßen lagern.

Anwendungen

Pfefferminzöl wirkt auf die Haut belebend und ist als Einreibung bei Neuralgien, Kopf- und Rheumaschmerzen wirksam. Einige Tropfen in einer dampfenden Schüssel Wasser für eine Inhalation machen die Atemwege frei. Leider wird heute häufig nicht mehr das aus der Plfanze extrahierte ätherische Öl angeboten, sondern ein Nachbau. Wenn größere Mengen Kraut zur Verfügung stehen, ist der starke Aufguss aus den getrockneten oder frischen Pflanzen, über denen man inhaliert, besser als ein synthetisches Öl. Besonders wenn es zu krampfartigen Hustenanfällen kommt, ist die lösende Kraft der Pfefferminze erwünscht. Das enthaltend Menthol, erfrischt und kühlt und schränkt die kleinen Flimmerhärchen vorübergehend in ihrer Bewegungsfreude ein. Diese Zilien transportieren den Schleim, der sich in den Bronchin bildet, nach außen, was an und für sich ja gut ist. Manchmal aber ist der Husten bereits quälend, dann springt die Pfefferminze ein. Ein paar Spritzer im Badewasser oder im Massageöl, auch in der Duftlampe, bringen optimale Erfrischung. Ätherische Öle darf man nicht innerlich einnehmen, wenn, dann in Minimaldosen. Pfefferminztee ist in beinahe jedem Haushalt zu finden und wird häufig getrunken, audh dann, wenn es keine Symptome zu behandeln gibt - einfach zum Genuss. Und doch sollte man gerade bei der Pfefferminze darauf achten sie nicht als Dauermittel zu nehmen. Der Körper gewöhnt sich daran und sie zeigt nach langem Gebrauch keine Wirkung mehr. Pfefferminztee ist schmerzstillend bei Magen- und Darmbeschwerden. Bei akuten Magengeschwüren ist er allerdings fehl am Platz. Man trinke den Tee kurmäßig über 14 Tage. Wenn man wenig trinkt, wirkt er anregend, größere Mengen sind beruhigend. Das ätherische Pfefferminzöl ist ein kräftigendes antiseptisches Schmerzmittel und hilft sogar bei Zahnschmerzen.

Rezepte mit dieser Pflanze

Pfefferminz-Tee:
2 TL Kraut werden mit 1/4 l kochendem Wasser übergossen und 10 Minuten ziehen gelassen. 3 Tassen pro Tag sind ausreichend. Den Tee kurmäßig nicht länger als 2-3 Wochen trinken.

„Eine Pflanze richtig kennenlernen heißt, Geduld mitzubringen.“

Behutsam herantasten.

Pflanzen sind keine schnellen Lösungen. Sie sind Begleiter. Pfefferminze entfaltet sich vor allem dann, wenn du Raum dafür schaffst.