Zinnkraut im Überblick.
Kieselsäure, Gerbstoff, Kaliumsalze, Flavonoide, Saponine, Magnesium, Natrium
das ganze Kraut
Frühjahr bis Herbst, nur junges Kraut
blutstillend, zusammenziehend, wassertreibend, kräftigend, gewebefestigend, schleimlösend
Equisetum hyemale D2 bis D6: Bis zu 15 Tropfen mehrmals täglich bei Blasen- und Nierenleiden.
Man bindet das Kraut zusammen und hängt es an einem luftigen Ort zum Trocknen auf. Die Triebe müssen sich leicht brechen lassen, erst dann ist das Kraut fertig getrocknet. In Gläser oder Papiersäcke füllen.
Anwendungen
Bandscheibengeschädigte und Ischiaskranke versuchen ein Zinnkrautsitzbad. Das Wasser darf nur gut über den Nieren stehen. Bei Entzündungen des Nagelbettes, egal ob an Händen doer Füßen, helfen Bäder in strakem Zinnkraut-Tee oder aber Umschläge (über Nacht belassen). Zinnkraut ist eine der wichtigsten Einschleuserpflanzen, die wir zur Verfügung haben. Sie fördert die Aufnahme von Natrium und hat einen starken Magnesiumbezug. Wer Magnesiummangel hat bzw. bei wem die Magnesiumaufnahme im Körper gestört ist, hat damit eine biologische Formel gefunden, dem Organismus die Resorption zu erleichtern. Das Kraut ist eine Art pflanzliches Schüßlersalz. Ackerschachtelhalm übt, ebenso wie zB die Goldrute, eine nicht zu unterschätzende positive Wirkung auf das Nierengewebe aus. Er kann auch während der Schwangerschaft und Stillzeit oder von Kindern verwendet werden. Bei Kindern ist er besonders dann zu empfehlen, wenn sie oft ins Bett machen oder ihre Blase nicht ausreichend kontrollieren können. Inkontinenz ist ein weiteres Anwendungsgebiet. Bei Nierenbecken- und Blasenentzündungen kann das Kraut unterstützen und helfen.
„Pflanzen sprechen leise. Wer hinhört, lernt viel.“
Mein Zugang dazu.
Wenn du beginnst, dich mit Zinnkraut zu beschäftigen, lass dir Zeit. Pflanzenwissen entfaltet sich nicht in einem Nachmittag, sondern in vielen kleinen Begegnungen. Genau das macht es so kostbar.



