Wacholder im Überblick.
Harz, ätherisches Öl, Invertzucker, Juniperin, Eiweiß, Pektin, Wachs, Gummi, Säuren
Nadeln, Beeren, Rinde
Nadeln im Frühjahr, Beeren im Herbst, Rinde im Spätherbst oder zeitigen Frühjahr
nierenanregend, magenstärkend, augenstärkend, entgiftend, harntreibend, blutreinigend, schleimlösend
Wacholderkuren sollen nur bei gesunden Nieren durchgeführt werden. Bei Schwangerschaft meiden.
Nadelige Blätter und Beeren, ebenso die Rinde, werden im Schatten getrocknet und trocken aufbewahrt. Dosen, Gläser, Säckchen bieten sich an.
Anwendungen
Wacholder immer nur kurzfristig verwenden. Wacholderbeeren-Tee wird aus frischen oder getrockneten Früchten bereitet. Er hilft bei verdorbenem Magen, gegen Stoffwechselerkrankheiten wie Gicht und Rheuma, bei Magenschwäche, Durchfall, Sodbrennen und Galle- und Leberbeschwerden. Ätherisches Wacholderöl, 2-3 Tropfen auf etwas Zucker, wirkt bei Gelbsucht, Gallensteinen und Verstopfung, in der Duftlampe desinfizierter Räume.
Rezepte mit dieser Pflanze
Wacholderbeeren-Tee:
Man übergießt 1 TL Beeren mit 1/4 l kochendem Wasser und lässt ihn 5 Minuten ziehen. Abseihen und täglich bis 3 Tassen trinken.
„Was uns wirklich nährt, wächst oft näher, als wir denken.“
Mein Zugang dazu.
Wenn du beginnst, dich mit Wacholder zu beschäftigen, lass dir Zeit. Pflanzenwissen entfaltet sich nicht in einem Nachmittag, sondern in vielen kleinen Begegnungen. Genau das macht es so kostbar.



