Sanddorn im Überblick.
Vitamin C, E, F und P, Vitamine der B-Gruppe, Gerbstoffe, Flavonoide, Karotin
Beeren, blühende Triebspitzen
August bis September
appetitanregend, abwehrkräftigend, fiebersenkend, kräftigend, schmerzstillend
Die Beeren trocknen, einfrieren oder frisch zu Marmelade oder Saft verarbeiten. Die Trocknung kann im Halbschatten oder im Backrohr (40 Grad) durchgeführt werden. Die Beeren samt den Stielen kurz anfrieren lassen, dann lösen sie sich besser und werden dabei auch nicht beschädigt.
Anwendungen
Sanddornsaft wirkt fiebersenkend, erhöht die körpereigenen Abwehrkräfte in Grippezeiten, reduziert Zahnfleischbluten, lindert Hauterkrankungen, Kopfschmerzen, Unlustgefühle, Konzentrationsschwäche und Kreislaufprobleme. Die jungen, blühenden Triebe ergeben einen guten Tee bei rheumatischen Beschwerden und bei Hauterkrankungen. 10 g frische Beeren decken den Vitamin A-Tagesbedarf eines Menschen. Die leuchtend gelben Früchte des Sanddorns enthalten auch wesentlich mehr Vitamin C als Zitronen und gleichviel wie die Hagebutte, nämlich 800 mg in 100 g. 1 TL deckt den Tagesbedarf an Vitamin C und aktiviert damit den Stoffwechsel und das Immunsystem. Sanddorn ist aber auch reich an B-Vitaminen, Vitamin E, Kalzium und Magnesium.
Rezepte mit dieser Pflanze
Sanddorn-Tee:
1 TL Blüten mit 1/4 l kaltem Wasser übergießen und zum Sieden erhitzen, danach kurz ziehen lassen. 3 Tassen pro Tag sind ausreichend.
„Was uns wirklich nährt, wächst oft näher, als wir denken.“
Ein guter Einstieg.
Du musst nicht alles auf einmal anwenden. Schon ein Tee, ein Aufstrich oder eine Salbe genügen, um Sanddorn im Alltag erlebbar zu machen.



