Rettich im Überblick.
Senfölglykoside, ätherisches Öl, Vitamine, vor allem Vitamin C, Mineralstoffe
Wurzel im ersten Jahr
Sommer bis Winter
antibakteriell, sekretionsfördernd, harn- und galletreibend
Bei wem der Verdacht auf Gallensteine besteht, dem ist von Rettich und Rettichsaft abzuraten, das Leiden könnte plötzlich akut werden.
frisch
Anwendungen
Die Volksmedizin behandelt Galle- und Leberbeschwerden immer schon mit Hilfe des Rettichs. Ansonsten nimmt man entweder frischen "Radi" oder 50 ml Rettichsaft pro Tag zu sich. Rettich wird nicht nur für das gute Funktionieren der Galle und der Leber benötigt, er kann auch bei Husten eingesetzt werden, ein Katarrh der oberen Luftweg spricht gut auf ihn an. Für einen Hustensaft höhlt man den Rettich (schwarze Rettich erst ab Oktober) aus, füllt Kandiszucker hinein und lässt über Nacht stehen, oder so lange, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Diesen Saft nimmt man zu sich und kratzt dabei auch immer etwas vom Rettichfleisch mit ab.
„Pflanzen sprechen leise. Wer hinhört, lernt viel.“
Behutsam herantasten.
Pflanzen sind keine schnellen Lösungen. Sie sind Begleiter. Rettich entfaltet sich vor allem dann, wenn du Raum dafür schaffst.



