Marienblatt im Überblick.
ätherisches Öl, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Vitamine, Glykoside
Blätter
vor und nach der Blüte
antiseptisch, zusammenziehend, krampflösend, verdauungsfördernd
Das Kraut nicht während der Schwangerschaft anwenden, erst in der Geburtsphase.
Blätter im Schatten auf Papier legen oder im Herd bei niedriger Temperatur trocknen. In Papier- oder Stoffsäckchen lagern.
Anwendungen
Der Teeaufguss wirkt krampflösend auf den Verdauungsapparat, bei Leberleiden, Gelbsucht, Säuremangel im Magen, bei Milz- und Nierenleiden. Marienblatt ist ein ausgesprochenes Frauenkraut und hilft bei Menstruationsproblemen und den dabei manchmal entstehenden Krämpfen. Man bereitet Tee aus dem getrockneten, aber natürlich auch aus frischem Kraut (doppelte Menge). Es ist auch gut gegen Wehenschmerzen. Marienblatt kann mit Enzian, Alant, Tausendgüldenkraut, Labkraut, Berberitze, Odermennig, Quecke oder Schöllkraut gemischt werden, hier stehen die magenschonenden und leberstärkenden Eigenschaften im Vordergrund. Als Notfallmedizin ist der Blättersaft desinfizierend und kühlend bei Insektenstichen und kleinen Verletzungen. Gemeinsam mit zB Lavendelblüten, gehört das Kraut in den Strauß gegen Motten und Fliegen, der im Schrank aufbewahrt wird oder in der Küche hängt.
Rezepte mit dieser Pflanze
Marienblatt-Tee:
1 TL Kraut wird mit 1/4 l kochendem Wasser übergossen und 5-10 Minuten ausgezogen. 2 Tassen pro Tag sind ausreichend.
„Die Natur arbeitet selten laut, aber immer präzise.“
Ein guter Einstieg.
Du musst nicht alles auf einmal anwenden. Schon ein Tee, ein Aufstrich oder eine Salbe genügen, um Marienblatt im Alltag erlebbar zu machen.



