Wundklee im Überblick.
Saponine, Gerbstoffe, Schleimstoffe, Farbstoffe
Blüten, Blätter
Mai bis August
blutstillend, hustenstillend, krampflösend
Die blühenden Pflanzen im Schatten trocknen, Blüten und Blätter getrennt aufbewahren
Anwendungen
Die Pflanze wird besonders als Hustenmittel benutzt. Den Namen erhielt der Wundklee, weil er wegen der enthaltenen Saponine stark zusammenziehend wirkt und diese Eigenschaft ihn bei Verletzungen zu einem Blutstiller macht. In Kräuterteemischungen deckt er die magenstärkende, leicht harntreibende und blutreinigende Komponente ab. Auch bei zu starker Menstruation ist er denkbar. Für die äußere Anwendung bereitet man starke Abkochungen aus der ganzen frischen oder getrockneten Pflanze. Als Umschlag kommt sie auf schlecht heilende Wunden und auf Frostbeulen. Man kann damit frische Verletzungen auswaschen. Für Erste-Hilfe-Maßnahmen zerquetscht man das Kraut und legt den Kräuterbrei auf Quetschungen, Schürf- oder Schnittwunden.
Rezepte mit dieser Pflanze
Wundklee-Tee:
2 TL Blüten werden mit 1/4 l kochendem Wasser übergossen. Mindestens 15 Minuten ziehen lassen. 2 Tassen pro Tag sind ausreichend.
„Eine Pflanze richtig kennenlernen heißt, Geduld mitzubringen.“
Mein Zugang dazu.
Wenn du beginnst, dich mit Wundklee zu beschäftigen, lass dir Zeit. Pflanzenwissen entfaltet sich nicht in einem Nachmittag, sondern in vielen kleinen Begegnungen. Genau das macht es so kostbar.



