Vergissmeinnicht

Was ich am Vergissmeinnicht sehr mag, ist die Zartheit, mit der diese Pflanze ihren Charakter mitbringt.

10. Oktober 2025

Vergiss mein nicht

Inhaltsstoffe

Alkaloide, Kalium

Pflanzenteile

blühendes Kraut

Für Sammlerinnen

Mai bis Juli

Besonderheiten

Das Vergissmeinnicht ist ein Raublattgewächs mit kleinen, himmelblauen Blüten und einem gelben „Auge“ in der Mitte. In Gärten ist vor allem das zweijährige Wald-Vergissmeinnicht verbreitet, an Bachufern wächst das Sumpf-Vergissmeinnicht. Seit Jahrhunderten gilt es als Symbol für Erinnerung, Liebe und Treue – einer Legende nach bat ein Ritter, der mit dem Sträußchen für seine Liebste in den Fluss stürzte, mit seinen letzten Worten: „Vergiss mein nicht!“

Hinweis: Die Pflanze enthält Alkaloide und ist nicht für die Küche oder für Tees geeignet.

Konservieren und Aufbewahren

Die oberen Sprossspitzen zu Sträußchen binden und im luftigen Halbschatten trocknen. Gepresst behalten die Blüten lange ihre Farbe.

Anwendungen

Das Vergissmeinnicht hatte in der Volksheilkunde früher eine gewisse Bedeutung. Heute ist es vor allem eine bezaubernde Garten- und Frühlingspflanze, die sich gern selbst aussät und Bienen Nahrung bietet. Seine Blüten eignen sich wunderbar zum Pressen und Basteln.

Rezepte mit dieser Pflanze

Karten mit gepressten Blüten:
Blühende Zweiglein zwischen Löschpapier in ein dickes Buch legen und etwa zwei Wochen beschweren. Die getrockneten Blüten mit etwas Bastelleim auf Karten kleben – ein schöner Gruß, der an jemanden denken lässt.

Spirituelle Bedeutung

Der Legende nach rief ein Ritter, der beim Pflücken der Blumen in einen Fluss stürzte, seiner Liebsten Vergiss mein nicht zu. Die Blume steht für Erinnerung, Treue und Liebe über Abschiede hinweg.

„Die Natur arbeitet selten laut, aber immer präzise.“

Ein guter Einstieg.

Du musst nicht alles auf einmal ausprobieren. Schon ein Tee oder ein einfaches Rezept genügt, um das Vergissmeinnicht im Alltag erlebbar zu machen.