Muskatnuss im Überblick.
ätherisches Öl, mit Campher, Pinen, Terpene, Myristicin, fettes Öl
Nüsse, Blüte
August bis Dezember
entzündungshemmend, schleimlösend, antibiotisch, antidepressiv
Ab dem Genuss von 5 Gramm (das entspricht etwa 1 ganzen Muskatnuss) kommt es zu unangenehmen Auswirkungen. Man hat Halluzinationen und rauschähnliche Zustände die Wirkung wird durch Alkohol verstärkt und es kann zu Fehlgeburten kommen.
Anwendungen
Die aphrodisierende und anregende Wirkung wird besonders in den orientalischen Ländern geschätzt, wo Muskatnuss viel häufiger als Gesundheitsmittel dient als bei uns. Bei Bronchialkatarrhen, Rheuma und Blähungen ist das Gewürz im Einsatz. Es fördert die Verdauung und löst Krämpfe. Äußerlich angewendet wird das ätherische Öl (verdünnt durch Körperöle oder Salben) bei Rheuma- oder Muskelschmerzen. Man kann natürlich auch wenig Wurzelpulver in Salben und Lotionen einarbeiten und äußerlich auftragen. Der Geruch von Muskat beruhigt die Sinne.
„Eine Pflanze richtig kennenlernen heißt, Geduld mitzubringen.“
Ein guter Einstieg.
Du musst nicht alles auf einmal anwenden. Schon ein Tee, ein Aufstrich oder eine Salbe genügen, um Muskatnuss im Alltag erlebbar zu machen.



