Lungenkraut im Überblick.
Schleimstoffe, Gerbstoffe, Fette, Invertzucker, Saponine, Kieselsäure, Phytosterin, Harz, Allantoin, Flavonoide
Blätter, Blütenstände, Wurzel
März bis Mai
schleimbildend, auswurfsfördernd, gewebefestigend, wundheilend
Pulmonaria wird aus dem frischen Kraut bereitet und bei Bluthustten, Luftröhrenkatarrh, Erkrankungen der Atemwege bis hin zur Lundentuberkulose gegeben.
Blätter und Blüten oberhalb des Bodens abschneiden und bündeln. Zum Trocknen aufhängen. Man kann auch im Herd trocknen, nicht über 40 Grad. In Papier- oder Stoffsäckchen aufbewahren
Anwendungen
Lungenkraut-Tee:
2 TL Kraut mit 1/4 l kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Abseihen und 3-mal täglich 1 Tasse trinken. Nicht überdosieren, da in diesem Fall Nebenwirkungen nicht auszuschließen sind. Bei Kehlkopfentzündungen, Bronchitis und Husten kannn man es mit einem Lungenkraut-Bier versuchen. 1 geh. EL Lungenkraut wird in 1/2 l Bier bis kurz vor dem Sieden erhitzt. Man trinkt das Bier körperwarm. Das Pulver getrockneter Blätter ist ein Wundpuder. Auf frischen Wunden gestreut, heilt alles schneller zu. Die zerbröselten Lungenkrautblätter ergeben einen Kräutertabak für Pfeifen oder selbst gestopfte Zigaretten.
„Was uns wirklich nährt, wächst oft näher, als wir denken.“
Ein guter Einstieg.
Du musst nicht alles auf einmal anwenden. Schon ein Tee, ein Aufstrich oder eine Salbe genügen, um Lungenkraut im Alltag erlebbar zu machen.



