Kurkuma im Überblick.
ätherische Öle, Curcuminoide (Farbstoffe), Polysacharide
Wurzel
tropische Zonen
gallewirksam, leberschonend, entzündungshemmend, antibakteriell, stoffwechselanregend, krebshemmend
Während der Schwangerschaft und Stillzeit soll man das gelbe Pulver nicht exzessiv verwenden.
Hydrastis wird besonders bei chronisch verlaufenden Krankheitsprozessen eingesetzt. Als Therapiemittel regt es den Körper zur Selbstheilung an, und ist Bestandteil einer Frühjahrskur, um vorbeugend Erkrankungen zu verhindern.
Anwendungen
Medizinisch wird ausschließlich das frische Rhizom verwendet, manchmal dienen auch die Blätter als Arznei. Ein Sud aus Kurkuma gilt als verdauungsfördernd, galletreibend, keimtötend und hilfreich bei Magen- und Nierenerkrankungen, Kurkuma-Wurzelpulver regt den Gallefluss an, das ist bei manchen Verdauungsbeschwerden, die auf eine ungenügende Gallenproduktion zurückgehen, dann erfreulich, wenn nicht schon Galllensteine oder andere Gallenerkrankungen vorliegen. In solchen Fällen ist Kurkumaanwendung eher kontraproduktiv. Kurkuma gilt in Indien als Senker der Blutfettwerte und ein ausgesprochenes Leber-Schutzkraut. Ihre Bakterien tötende Wirkung hat die Gelbwurzel in den tropischen Heimatländern wiederholt bewiesen, sie wird dort als Antibiotikum eingesetzt. Bis in den Westen hat sich die krebshemmende Wirkung herumgesprochen, um sie zu nützen, sollte man hin und wieder bewusst mit Kurkuma würzen. Der Zusammenhang zwischen niedriger Leukämierate bei Kindern und einer kurkumareichen Ernährung wurde in Amerika wissenschaftlich untersucht und bestätigt. Will man Kurkuma verwenden, sind als höchste Tagesdosis etwa 3g Pulver denkbar (Kinder entsprechend weniger). Man nimmt 3-mal 1 g etwa 1/2 Stunde vor jeder Mahlzeit. Nicht über längere Zeit, sondern nur kurmäßig verwenden. Kurkuma kauen verhilft zu weißeren Zähnen
Rezepte mit dieser Pflanze
Kurkuma-Drink zur Krebsvorsorge:
1/2 l Tomatensaft mit 3 g Gelbwurzel-Pulver, 1 Prise schwarzem Pfeffer und 2 TL kalt gepresstem Olivenöl verrühren. Kühl stellen und über den Tag verteilt trinken. Es gibt Untersuchungen über erfreuliche Erfolge im Zusammenhang mit Prostata-Krebszellen.
Ein Tee ist nur dann sinnvoll, wenn man ganze Wurzeln bekommt.
Kurkuma-Tee:
1 TL fein geraspelte Wurzel mit 1/4 kochendem Wasser aufgießen, abgedeckt etwa 5 Minuten ausziehen lassen, abseihen und vor einer Mahlzeit trinken. 3 Tassen täglich sind ausreichend.
„Die Natur arbeitet selten laut, aber immer präzise.“
Mein Zugang dazu.
Wenn du beginnst, dich mit Kurkuma zu beschäftigen, lass dir Zeit. Pflanzenwissen entfaltet sich nicht in einem Nachmittag, sondern in vielen kleinen Begegnungen. Genau das macht es so kostbar.



