Labkraut im Überblick.
Labferment, Kieselsäure, Gerbstoff, ätherisches Öl, Zitronensäure, Glykosid, Aucubin, Flavonoide
Pflanze mit Blüte
Anfang der Blütezeit
krampflösend, wassertreibend, harntreibend, wundheilend, hautreinigend, nervenberuhigend, drüsenanregend, schleimlösend, krebsfeindlich, steinlösend, blutreinigend
Das Kraut über dem Boden abschneiden, bündeln und zum Trocknen aufhängen. Die Trocknung sollte an einem luftigen schattigen Platz geschehen.
Anwendungen
Die Aufgabe des Lymphsystems ist es, Gifte und Abfallstoffe aus dem Körper zu schwemmen, Labkraut unterstützt die Ausscheidung dieser Gifte über den Urin. Bei geschwollenen Knöcheln und bei Erkrankungen der ableitenden Harnwege, die auf Entzündungen zurückzuführen sind, ist Labkraut ein gutes Mittel. Die Volksmedizin kennt Labkraut-Tee auch bei Krämpfen, Epilepsie, Kropfleiden, Drüsenbeschwerden und allen Nierenleiden. Ist eine der in der Psychoterapeutik wirksamen Pflanzen und wird bei Nervosität und Depressionen eingesetzt. Wer auf Johanniskraut nicht reagiert, probiere es einmal mit Labkraut. Das ganze gequetschte, frische Kraut ist, auf Wunden gelegt, ein Blutstilleer und beschleunigt die Heilung. Es wird sich auch auf Verbrennungen günstig auswirken. Man kann dazu größere Mengen der Pflanze entsaften und den Frischsaft als Kompresse auflegen, man kann auch die Abheilung von Aknepickeln damit beschleunigen. Aufguss oder Frischsaft gehören in Bäder oder Umschläge bei Krampfadern.
Rezepte mit dieser Pflanze
Labkraut-Tee:
2 TL Labkraut werden mit 1/4 l kochendem Wasser übergossen und 10 Minuten ziehen gelassen. 3 Tassen Tee pro Tag sind ausreichend. Labkraut, Goldrute und gelbe Taubnessel zu gleichen Teilen gemischt und als TEe schluckweise getrunken, können fast jedes Nierenleiden heilen.
„Eine Pflanze richtig kennenlernen heißt, Geduld mitzubringen.“
Ein guter Einstieg.
Du musst nicht alles auf einmal anwenden. Schon ein Tee, ein Aufstrich oder eine Salbe genügen, um Labkraut im Alltag erlebbar zu machen.



