Kürbis im Überblick.
Phytosterin, Mineralstoff Kalium, Zink, Eisen, Kalzium, Selen, Karotinoide, Vitamine B, C, E, Fruchtsäuren, Cucurbitacin, Proteine, Salicylsäure, Enzyme, fettes Öl
Beere, Kerne, Blüte
Juli und September/Oktober
prostatawirksam, harntreibend, wundheilend
Die Essenz Cucurbita pepo wird aus den frischen Samen hergestellt, man setzt sie bei Erbrechen ein.
Sommerkürbisse sind etwa 1 Woche haltbar. Winderkürbisse halten bis zu 6 Monate in einem dunklen Keller mt 10 bis 15 Grad. Ist ein Kürbis einmal angeschnitten sollte er innerhalb weniger Tage verbraucht werden. Die Kerne sind der besonders energie- und wirkstoffreiche Teil der größten Beere der welt. Einige Tage bei Raumtemperatur trocknen lassen.
Anwendungen
Kürbis enthält viel Vitamin E und Selen. Medizinisch wird das Fruchtfleisch bei Schwangerschaftserbrechen eingesetzt. Die Phytosterine bewirken ein Absinken des Choesterinspiegels, denn sie sind in ihrer chemischen Struktur dem körpereigenen Cholesterin sehr ähnlich. Man glaubt heute, dass diese Phytosterine die Entstehung von Darmkrebs hemmen. Der wertvollste Teil der Frucht ist der Kern. Die getrockneten, geschälten Samen sind bei Prostataleiden ein bekannt gutes Mittel. Weniger bekannt ist, dass sie auch bei Frauen ihr gesamtes Wirkstoffpotenzial entfalten und bei den verschiedensten Blasenleiden, besonders Reizblase, positiv auffallen. Dies bestätigen namhafte Mediziner. Nebenwirkungen sind keine zu erwarten. Eine Kur mit Kürbiskernen muss mehrere Monate dauern, man isst 3-mal täglich 1-2 Esslöffel voll. Das dickflüssige, dunkelgrüne Kürbiskernöl ist eine Spezialität der Steiermark mit kräftigem und würzigem Geschmack. Bei Prostatabeschwerden, Blasen- und Nierenerkrankungen kann es teelöffelweise genommen oder täglich im Salat verwendet werden.
„Pflanzen sprechen leise. Wer hinhört, lernt viel.“
Behutsam herantasten.
Pflanzen sind keine schnellen Lösungen. Sie sind Begleiter. Kürbis entfaltet sich vor allem dann, wenn du Raum dafür schaffst.



