Inhaltsstoffe
Senfölglykoside (u. a. Glucotropaeolin), Benzylsenföl, Schwefelverbindungen, Vitamin C, Oxalsäure, Enzyme wie Myrosinase, ätherisches Öl
Pflanzenteile
Blätter, Blüten, Stängel und Samen
Für Sammlerinnen
Juni bis Oktober
Besonderheiten
Die Kapuzinerkresse stammt aus Südamerika und ist bei uns eine beliebte Garten- und Balkonpflanze. Ihre leuchtend orangen, gelben und roten Blüten erinnern an die Kapuze eines Mönchs – daher ihr Name. Auf den runden, schildförmigen Blättern perlt Wasser ab wie auf einem Lotosblatt.
Konservieren und Aufbewahren
Die Kapuzinerkresse wird am besten frisch verwendet. Grüne Samen und Blütenknospen lassen sich in Essig einlegen.
Anwendungen
Die Kapuzinerkresse hat in der Volksheilkunde eine lange Tradition. In der Küche ist sie ein echter Hingucker: Blätter und Blüten schmecken angenehm scharf, ähnlich wie Kresse oder Rettich. Sie verfeinern Salate, Kräuterbutter, Aufstriche und Sandwiches, und die Blüten sind eine wunderschöne, essbare Dekoration.
Rezepte mit dieser Pflanze
Kapuzinerkresse-Aufstrich:
200 g Topfen mit 2 EL Sauerrahm glatt rühren. Eine Handvoll fein gehackte Kapuzinerkresse-Blätter, etwas Schnittlauch, Salz und Pfeffer unterrühren und mit ein paar Blüten garnieren.
Falsche Kapern:
Grüne, unreife Samen sammeln, waschen und mit Salz bestreut einen Tag ziehen lassen. Abtupfen, in ein kleines Glas füllen, mit aufgekochtem Essig-Sud übergießen und verschließen. Nach etwa zwei Wochen sind sie fertig.
Spirituelle Bedeutung
Die leuchtenden Blüten der Kapuzinerkresse stehen für Lebensfreude, Sieg und Mut. Ihr Name erinnert an die Kapuzen der Mönche. Sie gilt als Pflanze, die Wärme und Heiterkeit in den Garten und ins Leben bringt.
„Was uns wirklich nährt, wächst oft näher, als wir denken.“
Ein guter Einstieg.
Du musst nicht alles auf einmal ausprobieren. Schon ein Tee oder ein einfaches Rezept genügt, um die Kapuzinerkresse im Alltag erlebbar zu machen.



