Gänseblüm-chen im Überblick.
Saponine, ätherisches Öl, Gerbstoffe, Flavonoide, Schleim, Anthoxanthin
Blütenköpfe
April bis September
Allheilkraut bei Husten, Verstopfung, Hautkrankheiten und Wunden. Auch zur Anregung des Stoffwechsels und bei Leberleiden wurde das Gänseblümchen eingesetzt. Eine alte Volksweisheit besagt: "Wer die ersten drei Gänseblümchen im Frühjahr isst, wird das restliche Jahr von Zahnschmerzen, Augenbeschwerden und Fieber verschont." Wichtiges Mittel bei Prellungen, Quetschungen, Blutergüssen, Verstauchungen, Muskelschmerzen, sowie bei Akne und zur Wundheilung in Form von Umschlägen. Wirkt blutreinigend, schleimlösend und wassertreibend
Bellis perennis D4 bei Augenschwäche. Besondere Erfolge erzielte man bei der Behandlung des linken Auges. Weitere Anwendungen bei Blutergüssen, Myalgien, Rheumatismus und Überanstrengung. Auch bei Schockzuständen nach Unfällen
Die Blütenköpfe im lichten Schatten trocknen, dabei immer wieder umdrehen, um Schimmelbildung zu vermeiden. In Glasgefäßen aufbewahren.
Anwendungen
Die Volksmedizin schreibt ihm als Tee, Tinktur oder Frischpflanze Wirkung bei Erkrankungen der Atemwege, Arthritis, Rheuma, Verstopfung, Leber-, Nieren- und Blasenbeschwerden und zu starker und schmerzhafter Periode zu. Bei Husten, Katarrhen, Gicht und Magenweh trinkt man den Tee der Pflanze, durch den Gerbstoffgehalt wirkt dieser allerdings leicht stopfend.
Tee:
2 TL Blütenköpfe mit 1/4 l siedend heißem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. 3 Tassen pro Tag sind ausreichend. Bei einer Darmentzündung bereitet man einen starken Tee, verdünnt diesen und macht einen Einlauf mit der Flüssigkeit. Blutschwamm heilt man mit Umschlägen aus Absud oder gequetschtem Kraut. Die aus der frischen Pflanze hergestellte Essenz wird bei Verletzungen der Muskelfasern, Quetschungen, Fingergeschwüren, Muttermalen und anderen Hauterkrankungen äußerlich angewendet. Gänseblümchen gilt als wunderbares Schmerz- und Wundheilmittel bei Schürfwunden, Prellungen, Verstauchungen und Muskelschmerzen (als Salbe oder Teeumschlag) Die Salbe bei schlecht heilenden Wunden, Ekzemen und Geschwüren probieren.
Rezepte mit dieser Pflanze
Gänseblümchensalat:
Reichlich Blätter und Blüten gründlich reinigen und mit 1 Bund in Scheiben geschnittenen oder geraspelten Radieschen vermengen. Eine Marinade aus Essig, Öl, Schnittlauch, Salz und Pfeffer bereiten. Gut vermischen, mit hart gekochten Eiern servieren.
„Heilkräuter sind kleine Lehrerinnen des Alltags.“
Behutsam herantasten.
Pflanzen sind keine schnellen Lösungen. Sie sind Begleiter. Gänseblüm-chen entfaltet sich vor allem dann, wenn du Raum dafür schaffst.



