Heidelbeere im Überblick.
Kalzium, Eisen, Karotin, Mangan, Chrom, Vitamin B1,B2,C, Apfelsäure, Zitronensäure, Benzoesäure, Flavonoide, Glykoside
Früchte
Mai bis Juni
stopfend, anregend
Blätter im Schatten trocknen und in Papiersäckchen lagern. Vollreife Früchte werden bei ca 50 Grad im Backofen gedörrrt und in Gefäßen gelagert.
Anwendungen
Die getrocknete Heidelbeere ist pektinreich. Das Pektin hat die Eigenschaft Flüssigkeiten im Darm an sich zu binden, wirkt also einem zu flüssigen Stuhl oder Durchfall entgegen. Pektine binden aber auch die schädlichen freien Radikalen an sich. Wer unter Nachtblindheit leidet, sollte Heidelbeeren häufig auf den Speisezettel setzen. Die dunklen Pigmente helfen, die Sehkraft zu stärken. Bei starkem Durchfall (früher behandelte man sogar die Ruhr damit) lässt man die getrockneten Beeren in Wasser aufquellen oder kocht sie zu Brei. Den Brei isst man. Frische Heidelbeeren haben eher abführende Wirkung. Der Tee aus den Blättern hat bei Blasen- und bei Zuckerkrankheit gute Eigenschaften. Tee ist auch aus getrockneten Früchten möglich.
Rezepte mit dieser Pflanze
Heidelbeer-Tee:
10 g Heidelbeerblätter mit 1/4 kochendem Wasser übergießen etwa 10 Minuten ziehen lassen.
„Eine Pflanze richtig kennenlernen heißt, Geduld mitzubringen.“
Ein guter Einstieg.
Du musst nicht alles auf einmal anwenden. Schon ein Tee, ein Aufstrich oder eine Salbe genügen, um Heidelbeere im Alltag erlebbar zu machen.



