Edelkastanie im Überblick.
Gallussäure, Ellagsäure, Quercetin, Castalagin, Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate, Kalzium, B-Vitamine, Karotin, Vitamin C, Kupfer, Magnesium
Früchte, Blätter, Holz
September, Oktober
wirkt nährend, stopfend, hustenstillend
Die Blätter im Halbschatten luftig trocknen. Früchte laufend verbrauchen, getrocknete halten höchstens 2 Monate lang.
Anwendungen
Der Heilwert der Edelkastanie ist kleiner als der Nährwert, aber er ist unbestritten. Edelkastanien sind gekocht oder gebraten magenfreundlich und verhelfen zu einer guten Verdauung. Sie wirken blutbildend und antiseptisch, außerdem stark stopfend, sind also Heilnahrung bei Durchfall, aber auch bei Hauterkrankungen und allgemeiner Schwäche. Blättertee ist bei Erkrankungen der Atemwege denkbar, bei Bronchitis, Rachenetnzündung und auch bei Keuchhusten.
Rezepte mit dieser Pflanze
Kastanien-Tee:
2 TL zerkleinerte, getrocknete Blätter mit 1/4 l kochendem Wasser aufgießen, 5-10 Minuten stehen lassen. 2 Tassen pro Tag sind ausreichend. Die Blätterabkochung ergibt ein stärkendes Haarbad für Kopfhaut und Haar, es ist als letzte Spülung und zum Einmassieren geeignet. Auch die Gesichts- und Körperhaut profitiert davon, der Tee ist hautstraffend und beruhigt von Umwelteinflüssen gereizte Haut.
„Eine Pflanze richtig kennenlernen heißt, Geduld mitzubringen.“
Behutsam herantasten.
Pflanzen sind keine schnellen Lösungen. Sie sind Begleiter. Edelkastanie entfaltet sich vor allem dann, wenn du Raum dafür schaffst.



